Einträge von Martina Poggel

,

Fische in der Nordsee

Foto: magicpen/pixelio.de Fast 230 Fischarten leben in der Nordsee, davon kommen 70 Arten im Wattenmeer vor. In tieferen Bereichen des Wattenmeeres sind Plattfische besonders artenreich, denn ihre flache Körperform ist optimal an die Bedingungen dort angepasst. In die bei Ebbe trockenfallenden, sehr flachen Teile wandern fast nur Jungfische und kleine Fischarten ein. Nur 10 Arten […]

, ,

Helgoländer Hummer

Foto: Hummer. Hisildi/pixelio.de Wer an Hummer denkt, sieht ein riesiges Krebstier mit orangefarbenem Panzer und zwei mächtigen Scheren, appetitlich angerichtet auf einer sonnendurchfluteten Terrasse am Mittelmeer vor sich. Dort ist der Europäische Hummer mit lateinischem Namen Homarus gammarus zwar auch zu Hause, aber sein Hauptvorkommen erstreckt sich von den skandinavischen Küstengewässern bis Nordafrika. Früher gab […]

, ,

Sort Sol – Schwarze Sonne

Sort Sol nennen die Dänen den beeindruckenden Himmelstanz, den riesige Starenschwärme zwei Mal im Jahr aufführen. Im Herbst kommen die Stare aus ihren Brutgebieten in Weißrussland, dem Baltikum und Finnland. Vor dem Weiterflug nach England und in den Süden rasten sie zwei Monate lang und nähren sich in den Salzwiesen des nahen Wattenmeeres oder auf […]

Dünen – die Berge der Nordsee

Berge aus Sand überragen die Nordseeküste bis zu 35 Meter. Entstanden sind sie ganz unscheinbar. Muschelschalen oder Holzstückchen am Strand haben den Grundstein für die mächtigen Dünen an der Nordsee gelegt. Überall an Flachküsten mit Sand aus zerriebenen Gesteinsteilchen und Muschelschalen sind Meeresdünen zu finden. Sie sind ein extremer Lebensraum für Pflanzen: große Hitze, schmirgelnder […]

Salzwiesen – artenreiches Ökosystem

Foto: Susanne Schmich/pixelio.de Überall dort im Wattenmeer, wo der Schlick nur noch zeitweise vom Meer überflutet wird, siedeln sich erste Pflanzen an, die den Grundstock für die ökologisch wertvollen Salzwiesen bilden. Der sukkulente Queller ist solch ein Pioniergewächs. Kommen die Flächen seltener mit dem salzhaltigen Meerwasser in Kontakt, werden die Pflanzengesellschaften der Salzwiesen vielfältiger. Je […]

Chronik der Sturmfluten

Foto: H.-J. Grosche/pixelio.de 340 v.Chr. Cimbrische Flut 120 – 115 v.Chr. Sturmflut: Jütland, viele Menschen und Tiere umgekommen, evtl. Ursache für Völkerwanderung der Cimbern und Teutonen 1134 Sturmflut: Flandern, Zwin verbindet Brügge mit der Nordsee 1164, 17. Februar Julianenflut: Ostfriesland und Weser-Elbe-Gebiet, Jadebusen beginnt zu entstehen, ca. 20.000 Tote 1219, 16. Januar Erste Marcellusflut: West-, […]

,

Viele 1000 Menschen und Vieh ersäufet

Quelle: Staatsarchiv Oldenburg In den meisten Fällen waren schriftkundige Geistliche die Chronisten der Sturmfluten, die deshalb in der Regel den Namen des Heiligen oder des kirchlichen Feiertags bekamen, an dem die Sturmflut wütete. Pastor M. Antonius Heimreich von Nordstrand erlebte die Burchardiflut am 11. Oktober 1634 mit, die als die „Zweite Grote Mandränke“ bekannt wurde, […]

,

Der blanke Hans

Foto: Sturmflut. Hans-Peter Daumann/pixelio.de Die Geschichte an der südlichen Nordseeküste wird von der Macht der Sturmfluten geschrieben. Im flachen Teil der Nordsee peitscht der Wind die Flut in beträchtliche Höhen. Ohne geeignete Schutzmaßnahmen haben sich die Sturmfluten der Vergangenheit verheerend ausgewirkt. Sie haben ganze Landstriche unter dem Meer begraben und die Gestalt der Nordseeküste maßgeblich […]

Wasser und Gezeiten

Im Norden dringen die Wassermassen des Atlantischen Ozeans ungehindert in die Nordsee und beeinflussen maßgeblich einige wichtige Wirkfaktoren wie die Temperatur, den Salzgehalt und sogar die Gezeiten. Man unterscheidet  zwischen Ozeanwasser, das nicht bis in die Nordsee eindringt, Mischwasser im Nordwesten und Westen der Nordsee und Küstenwasser im Süden und Südosten. Der Wind kann nicht […]

,

Saurier im Nordseegebiet

Bei Bohrungen an der norwegischen Ölplattform Snorre kamen Ende der 1990er Jahre versteinerte Knochen vom Knöchel eines Plateosaurus zu Tage. 2 256 Meter unter der Nordsee auf der Höhe des Nordfjord lagen die Knochenreste aus dem mittleren Mesozoikum, dem Erdmittelalter. Als der vermutlich neun Meter lange und vier Tonnen schwere Koloss vor circa 200 Millionen […]