Lebendige Geschichte beim Heider Marktfrieden

Das Mittelalter kehrt nach Heide zurück! Vom 4. bis 7. Juli können Besucher auf dem größten Marktplatz Deutschlands ein Tor zur Vergangenheit durchschreiten. Der 15. Heider Marktfrieden lockt mit einer Mischung aus bekannten und neuen Attraktionen.

Es ist eine Reise 500 Jahre in die Vergangenheit. Vier Tage lang verwandeln Händler, Handwerker, Musiker und Lagerleute den Marktplatz in eine große, bunte Szene aus dem Mittelalter. Waren werden feilgeboten, Werkzeug und Schmuck vor den Augen er Besucher auf traditionelle Weise hergestellt und Speisen und Getränke unter die Leute gebracht. Gaukler reißen Possen, Spielleute bereichern den Markt mit Musik und Tanz, Reiter lenken ihre Pferde durch die Menge. Auch die Besucher sind herzlich eingeladen, in Gewandung zu erscheinen, um sich voll und ganz in das bunte Treiben fallen zu lassen.

Unter der Leitung von Dagmar Kurr-Mensing und Jana Rudwill kehrt auch das Freilichtschauspiel zurück. In diesem Jahr erwartet die Besucher mit „Der Wind, das Meer und die Wogen der Freiheit“ ein brandneues Stück rund um die Geschehnisse in Dithmarschen im Jahr 1500. König Johann will nicht länger dulden, dass die freie Bauernrepublik sich seiner Herrschaft entzieht. Daher sendet er den Junker Slentz und seine Schwarze Garde. Doch die Dithmarscher wehren sich mutig.

Natürlich darf auch die traditionelle Buernhochtied nicht fehlen. Beim Danz op de Deel stimmt sich das diesjährige Brautpaar wieder mit allen Heidern und Freunden des Mittelalters auf das große Fest ein. Es folgen der Brautumzug durch Heide und die anschließende Trauung in der St. Jürgen-Kirche.

Um das Mittelalter mit der Moderne zu verbinden, gibt es ab diesem Jahr einen digitalen Begleiter für den Marktfrieden. In der kostenlosen App „Heider Marktfrieden“ für Android und iOS gibt es alle Programmpunkte, einen Lageplan und mehr für die Hosentasche.

Karten für den Heider Marktfrieden gibt es bei der Touristinfo Heide, 0481/2122160, oder unter www.heider-marktfrieden.de sowie an den Tageskassen.

Foto: Sönke Dwenger